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Drei Examen in einer Woche im AMEOS Institut NORD Neustadt
Drei Examen in einer Woche wurden am AMEOS Institut NORD in Neustadt durchgeführt. Geprüft wurden die Kurse Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege sowie Ergotherapie. In allen drei Kursen gab es herausragende Prüfungsergebnisse und auch in diesem Jahr wieder eine tolle Quote: Fast alle Absolventen des AMEOS Institut NORD haben direkt im Anschluss einen Job.
Zufrieden zeigte sich Institutsleiter Heino Esmann bei der Ausgabe der Prüfungszeugnisse an die 17 Gesundheits- und Krankenpfleger, die ihre Ausbildung beendet haben. Der 85. Jahrgang, der in Neustadt mit einem staatlichen Examen entlassen wird, hat alle Erwartungen erfüllt: Gute Leistungen, mehrfach die Note sehr gut und eine tolle Vermittlungsquote in den Job. Fast alle haben in direktem Anschluss einen Job – alle hätten einen bekommen können. Die Prüfungsbesten Christina Ochs und Friederike Machoy beginnen eine Ausbildung als Hebamme bzw. ein Pflegewissenschaftliches Studium. Ein Absolventin kann aus privaten Gründen erst einmal nicht in den Job starten. Leider, denn auch sie zählte zu den Besten.<//font>
Der Kurs war Teil der ‚Integrierten Ausbildung’, die in Neustadt angeboten werden kann. Hierbei werden Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege zu Beginn in gemeinsamen Kursen unterrichtet. Somit soll die Pflegekompetenz gestärkt werden. „Wir haben mit diesem Angebot auf den demografischen Wandel reagiert. Auch die Patienten in den Krankenhäusern werden immer älter und brauchen mehr pflegerische Zuwendung,“ sagt Heino Esmann
16 examinierte Altenpfleger konnten ihre Zeugnisse entgegennehmen. Besonders erfreut zeigte sich der Prüfungsvorsitzende Erich Schüller aus dem Kieler Sozialministerium über die Prüfungsleistungen aller Kandidaten. „Es wurde viel von ihnen verlangt, und sie haben auf einem hohen Niveau geantwortet.“ Er betonte, wie wichtig gut qualifizierte Fachkräfte im Gesundheitswesen sind. Die Nachfrage nach examinierten Kräften werde in den nächsten Jahren hoch bleiben. „Wenn Sie so weitermachen wie in dieser Prüfung, werden Sie alle bis zum Rentenalter nie arbeitslos werden.“ Und so haben tatsächlich fast alle schon einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Lediglich eine junge Frau hat keinen: Sie geht in die Elternzeit
Auch alle zur Prüfung gemeldeten Damen des Ergotherapiekurses dürfen sich jetzt staatlich anerkannte Ergotherapeutinnen nennen. Die Leiterin Ute Pogorzelski ist nicht nur froh, dass alle bestanden haben: „Sehr schön sind auch die Prüfungsleistungen und damit die Noten. Besonders freut mich, dass alle einen qualifizierten Job bekommen. Eine Ergotherapeutin fängt gleich morgen um 7 Uhr bei ihrem neuen Arbeitgeber an.“
